Sabine:
Tapfer nutzten wir die Bio Sonnencreme, weil sie zum Ersten ein Geschenk war, zum Zweiten wirklich teuer gewesen wäre (hätte ich sie kaufen müssen) und zum Dritten haben wir keine andere.
Das ändert sich, als die Vorräte verbraucht sind und Frank sich bereit erklärt, eine neue Packung zu organisieren. Er hat es gut gemeint – kommt zurück mit Sonnenschutz 50 für Kinder, d.h. unparfümierte Creme, nur milde Inhaltsstoffe. Die Creme verschmiert sich ebenfalls sehr schlecht, was ich mittlerweile schon für ein Qualitätsmerkmal halte. Und ja: sie stinkt, weil unparfümiert. So stinken wir an der frischen Luft gemeinsam und am Abend hat Frank Sonnenbrand … immerhin lässt sie sich gut wegwaschen 🙂
Frank:
Der heutige Tag begann mit einem Blick auf die Arbeit von Bauer Reißlein. Während die Bauern von früh bis spät schuften und ackern und vielleicht einen Urlaub in fünf Jahren machen können, genießen wir unsere totale Freiheit. Tja, wer hat je behauptet, die Welt sei gerecht?!
Heute hatten wir eine kurze Etappe, da die nächste günstige Unterkunft halt nicht weiter entfernt war. Hier gibt es einen Campingplatz, eine Gartenhütte und zwei Ferienwohnungen. Da es heute Abend und in der Nacht krachen soll und Unwetter möglich sind, haben wir uns kurzfristig für die FeWo entschieden, die zum Glück noch frei war.
Heute kamen wir in das „richtige“, das romantische Altmühltal mit seinen Kalksteinfelsen, u.a. den 12 Aposteln (siehe Titelbild). Dazu der herrliche Pausenplatz unter uralten Weiden am Ufer der Altmühl, mit Schmand-Pizza, Brötchen, Kaffee … und schließlich dem extrem schweren „Franzi-Kuchen“ – der uns den Rest gegeben hat (wie sagt unser Freund Martin immer: „Die Völlerei bringt uns noch um!“ Da hat er wohl recht 🙂
Da wir heute wieder recht früh an der Unterkunft ankamen, habe ich mir die Zeit genommen, einen Inspektionstermin für unsere Fahrräder in Wien zu buchen und schon etliche Unterkünfte am Donau-Radweg, was in der Ferienzeit immer sehr schwierig sein soll.





















