Frank:
Heute morgen sind wir schon um kurz nach 7:00 Uhr losgeradelt, weil wir in Kelheim Post abholen wollten und einen Termin im Fahrradladen hatten. Es ging bei dichtem Nebel und herrlicher Kühle los der Altmühl entlang: Eine wahrhaft mystische Stimmung! So kamen wir gut voran und waren schon kurz nach Mittag und rund 60 km Strecke am Ziel – genauer gesagt an der Donau! Die Sonne war mittlerweile da, aber bislang war die Temperatur erträglich.
Zuerst ging es ins Postamt, um das Paket mit der Anhänger-Achse und ein Paket von Inga abzuholen. … Leider Fehlanzeige. Dann stellte sich heraus, dass es nicht die Postfiliale Donaupark, sondern Donaustraße war und wir schöpften Hoffnung. Also rüber in die Altstadt zur anderen Filiale. … In der Tat lag dort das Paket mit der Achse – aber von Ingas Paket keine Spur. Die Dame sagte uns, um 15:00 Uhr käme noch eine Lieferung. Wir also zuerst einmal zum Fahrradgeschäft. Obwohl der „Radl-Schrauber“ skeptisch war, dass die Achse passen würde und stabil genug sei, blieben Probleme aus: Alles passte wunderbar und Sabines Radeldidö bekam zudem zwei neue, bessere Reifen verpasst. Währenddessen gingen wir essen und einkaufen … und knapp zwei Stunden später waren die Räder fertig.
Ohne Gepäck sind wir dann nochmals zur Post gefahren – leider wieder Fehlanzeige. Also Gepäck wieder auf die Räder und die letzten drei Kilometer bis zur Unterkunft geradelt. Von dort wollten wir der Sache mit dem Paket in Ruhe auf den Grund gehen. Laut Sendungsverfolgung sollte es morgen zugestellt werden und sei bereits im Bereich des Empfängers. Morgen früh könnten wir nochmals nach Kelheim fahren, doch wir wollten zuerst feststellen, ob wir das rechtzeitig in der Sendungsverfolgung sehen können, bevor wir umsonst die sechs Kilometer extra hin und her fahren. Also rief Sabine bei DHL an. Nach der üblichen langen Wartezeit und diversen KI-Stimmen vorab gelang es uns endlich, einen Menschen ans Telefon zu bekommen. Der aktuelle Gedanke war, das Paket nach Passau umzuleiten/weiterzusenden, um es dort am Montag ganz entspannt zu empfangen. Doch leider ist eine Umleitung nicht mehr möglich, sodass das Paket nach sieben Tagen zurückgeht. Zum Glück ist nichts „Kriegsentscheidendes“ drin.
Sabine:
Warum jucken die Roten Stellen eigentlich tagelang? In meiner Erinnerung waren die Mückenstiche der lappländischen Tundra spätestens nach zwei Tagen Heimreise verschwunden, so dass man zu Hause nichts mehr vorzuweisen hatte.
Die drei fetten Stiche, die mir jetzt noch immer den Nerv rauben, trage ich schon seit über drei Wochen mit mir herum – genauer gesagt seit Marienheide. Warum verschwinden sie nicht dahin, wo der Pfeffer wächst …? Weitere drei dicke Stiche an meiner Halswirbelsäule – dunkelrot, rund, erhaben, präsent und juckend. An den Knöcheln kleine rote, ebenfalls juckende Stellen. Eine Zecke hat zugelangt – es juckt. Und auch da, wo die Sonne selten hin scheint, juckt es. Da kann ich mich noch nicht mal ausgiebig kratzen, wie sähe das aus? Salbe drauf hilft auch nicht, da hilft nur KRATZEN!
Über eine Mischung von Sonnencreme – mit oder ohne Parfüm – in Kombination mit Mückenmittel und Schweiß mag ich gar nicht nachdenken – da kratze ich lieber und bedaure, dass ich mit meinem Pferdeschwanz nicht aktiv wedeln oder schlagen kann. Selbst die allgegenwärtigen Fliegen pieken und nerven. Ich lieeeebe Fahrradfahren 🙂


















1 Kommentar zu „T24: Altmühltal → Donau“
Hallo Sabine,
auch mich nerven
2 Mückenstiche,
die Rötung will nicht verschwinden.
Bekannte, die jährlich mehrere
Monate in ihrem
Ferienhaus in
Südschweden verbringen, haben
mir Teebaumöl
gegen Juckreiz
empfohlen.
Bei Rossmann
zu kaufen.
Hier in Schweden
ist das Öl sehr teuer.
Vielleicht hilft’s.
Weiterhin gute
Reise wünscht
Joachim