3 Monate auf dem Rad durch das Herz Europas

T43: Oberes Murtal aufwärts → →

Frank:

Das war heute eine richtig schöne Strecke mit vielen weiten Blicken, dem tollen Fluss Mur … und insgesamt 470 m Aufstieg, verteilt auf etliche „Hubbel“ kleinerer und größerer Art. Wieder einmal setzte uns ab Mittag die Hitze enorm zu, so dass wir froh waren, noch vor 15:00 Uhr am Ziel zu sein. Dort erwartete uns ein seltsamer Campingplatz – mit Namen Raddörfl – in Katsch an der Mur: Ein paar Holzgebäude, die so wirken, als ob sie zeitweise dem Ausschank dienen, um die Gäste auf der Wiese mit Bier und Weißwurscht zu versorgen … oder so. Also irgendwie eine große Versammlungswiese des Dorfes, die zeitweise als Campingplatz genutzt wird. Der hat vier kleine Blockhütten, die üblichen Sanitäreinrichtungen, einen Aufenthaltsraum und eben diese große freie Wiese für Zelte.

Bis auf die unerwartete Begegnung mit einer Herde Kühe auf dem Heimweg (vermutlich wegen der Hitze oder Grasmangel frühzeitig in den Stall geholt) ist nichts Besonderes passiert bzw. fällt uns nichts ein, was wir heute schreiben könnten. Der Akku vom Macbook geht auch zur Neige und im Aufenthaltsraum (wo es eine Steckdose gibt) ist es noch 30°C, während draußen jetzt (18:00 Uhr) die Sonne weg ist und ein kühler Wind auf dem Platz weht. Herrlich, besonders mit nassem Shirt 😉

Wie es aussieht, wird sich das Wetter übermorgen deutlich ändern: Es kommt eine Gewitterphase mit Schauern und wird deutlich kühler. Am (derzeit in den Prognosen) ätzendsten Tag (Freitag) müssen wir den nächsten Pass (Schönfeldsattel) überqueren. Wir sind gespannt! Morgen kommt erst mal noch eine kurze „Vorrunde“.

Lass es dir gut gehen … und nimm gern an unserem Gewinnspiel von Tag 42 teil (sonst müssen wir den Schnaps am Ende noch selber trinken 🙂 )

2 Kommentare zu „T43: Oberes Murtal aufwärts → →“

  1. Gewinnspiel: Das Perpetuum mobile?
    In meiner „Matchbox-Auto und Tüftlerzeit“ hielt ich einen Magneten vor einem Auto, dass von den magnetischen Kräften angezogen wurde. Super dachte ich: Wenn ich jetzt den Magneten mit Hilfe eines Vorbaus fest verbinde, müsste das Auto permanent fahren. Ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, wie das Experiment ausging:-)
    Das könntet Ihr aber mal mit dem Rad ausprobieren: Große Metallplatte vor dem Lenker montieren und dahinter einen starken Magneten. Sollte das Rad wegen Übergewicht hinten hoch gehen, müsste ein Gegengewicht angebracht werden.
    Ein Versuch ist es wert. Sollte es klappen, braucht Ihr keinen Akku mehr aufladen! Wichtig wäre noch eine Feststellbremse anzubringen, damit sich das Rad beim parken nicht selbständig macht. Irgendwo anketten geht aber auch.

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